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Op Art and More 


Transluzenz - Translucency

Spiel mit transluzenten Farben

Play with translucent colors

Das Gemälde der Kirche von Gelmeroda von Lyonel Feininger mit ihren transluzenten Farben, die Licht und Kristall widerzuspiegeln scheinen, führte zu der Anregung, ähnliche Farbgestaltungen bei Fraktalen vorzunehmen.
Bei den Darstellungen handelt es sich um berechnete Julia-Fraktale, bei denen nur bestimmte Ergebnisse übernommen wurden. Diese Restfraktale wurden dann wiederum auf verschiedene Weisen verfremdet.


Lyonel Feininger's painting of the church in Gelmeroda, with their translucent colors that seem to reflect light and crystal, led to the suggestion of using similar color schemes in fractals.
The images consist of calculated Julia fractals from which only specific results were retained. These residual fractals were then further modified in various ways.

Die Grafiken wurden 2026 erstellt.

The graphics were created in 2026.



Love Affair / Devil

tr_zlzmcmrd-1.jpg

function (z(z-cm))-1    Mandelbrotset in black







untitled

trans_z2pz_FAT_165tsd_foval.jpg

function z2+z
~ 165 000 oval image elements






Spiel mit Kreisflächen I

trans_2z2pc(-1)_PSI_8Miodoval.jpg

function (2*z2+c)-1
~ 8 million oval image elements






Spiel mit Kreisflächen II

trans_2z2pc(-1)_PSI_330tsd_doval.jpg

function (2*z2+c)-1
~ 330 000 oval image elements






Zerrspiegel

trans_2z2pc_FAT_450tsd_doval.jpg

function (2*z2+c)
~ 450 000 oval image elements






Im Auge des Hurrican - In the Eye of the Hurricane

trans_lz_18Mio.jpg

~ 1.8 million circular image elements






Flüssigkeit - Liquid

trans_lz3pcrdz_foval1,8Mio_psi.jpg

~ 11.8 overlays with circular areas
function (z3+c)/z






Spiel mit Kreislinien

trans_z3pcpz_46000oval.jpg

~ 46.000 circular elements
function z3+z+c






Paint it red

trans_z3pzpc_1,8Miooval.jpgg

~ 1.8 million oval image elements
z3+z+c






Connections

trans_zdlz3mcr_1,7Miofoval.jpg

~ 1.7 Mio. circular elements
function z/(z3-c)






Zwielicht - Twilight

trans_lz3mcrdz_12000foval.jpg

~ 12.000 circular elements
function (z/(z3-c))-1






Blüte - Blossom

trans_zdlz3mcr_2.8Miofoval.jpg

superposition of ~ 2.8 million circular elements
function z/(z3-c)






Movement in Triangles

trans_1dlz5mcrdz_140000ftri.jpg

superposition of ~ 140.000 triangles
function ((z5+c)/z)-1
Inspired by Bridget Riley's *Movement in Squares*











The making of

Die Präsentation auf dem Bildschirm beruht auf einer Auflösung von 800x800 Pixeln. Die original Druckvorlagen besitzen eine Auflösung von 6000x6000 Pixeln, so dass hochwertige Drucke in größeren Formaten erstellt werden können, die auch mehr Details enthalten.

Hinweis zur Darstellung und Berechnung der Fraktale und Grafiken:
Nach der Berechnung der Ergebnisse des Fraktals für jedes Pixel wurden in einem ersten Schritt Farbzuordnungen für jedes Pixel vorgenommen. In einem zweiten Schritt wurden mit einem einfachen, selbst konstruierten künstlichen ein-schichtgem rkurrenten neuronalen Netz linienförmige und flächige Symbole (z.B. Kreisflächen) als Superpositionen über das Fraktal projiziert. Bis zum Abschluss aller Projektionen des neuronalen Netzes können dabei mehrere Millionen Bildüberlagerungen gebildet werden, wodurch zunächst dunkle undurchsichtige Flächen entstehen. In einem dritten Schritt wurden die Bildüberlagerungen mit Transparenzregeln wieder ausgedünnt, so dass das Bild wieder auf erkennbare Strukturen reduziert wird. Bei dem gesamten Verarbeitungsprozess ist nicht vorhersehbar, wie das Endergebnis aussehen wird, so dass ein Teil der berechneten Bilder sich für eine Bildwiedergabe nicht eignet. Bei vielen Bildern müssen diese 3 Schritte mit unterschiedlichen Parametrisierungen sowie unterschiedlichen Überlagerungsformen (z.B. Quadrate oder Dreiecke) wiederholt werden, bis ein befriedigendes Ergebnis sichtbar werden. Das Ursprungsbild mit dem zuerst berechneten Fraktal ist dabei meistens nicht mehr erkennbar.

Durch einige dieser Bildbearbeitungseffekte können Bilder mit transluzenten Überlagerungen und Unschärfen entstehen.

Das bei einigen Bildern bei dem beschriebenen 2. Arbeitsschritt verwendete künstliche neuronale Netz basiert auf 6000x6000 (36 Mio.) künstlichen Neuronen, die untereinander vernetzt werden, so dass die Ergebnisse des Fraktals von dem Netz in vorgegebene einfache linienförmige oder flächige Objekte (z.B. Kreisflächen) überführt werden können. Diese vom Netz kreierten Objekte werden für alle Neuronen ermittelt und in dem Bild überlagert. Da eine vollständige Vernetzung mit allen Neuronen für handelsübliche Computer zu rechenintensiv ist, wird die Vernetzung der Neuronen zeilenweise vorgenommen. Aber auch durch diese Reduzierung der Vernetzung werden meistens mehrere Millionen Objekte pro Bild von dem Netz erzeugt, ehe alle Kombinationen dafür ermittelt wurden, die dann als Bild ausgegeben werden können. Durch diese extreme Anzahl von Objekten, aus denen sich das Bild schließlich zusammensetzt, erscheinen durch die hohe Dichte der grafischen Objekte teilweise auch bei Verwendung einfacher linienförmiger Objekte flächige Formen im Bild; die urspünglichen Objekte (z.B. Kreise) lassen sich aber meistens an einigen Stellen des Bildes weiterhin erkennen.




The on-screen presentation is based on a resolution of 800x800 pixels. The original print files have a resolution of 6000x6000 pixels, allowing for high-quality prints in larger formats, which also contain more details.

Note on calculating fractals and graphics:
After calculating the fractal results for each pixel, color assignments were made for every pixel in an initial step. In a second step, linear and planar symbols (e.g., circular areas) were projected as superpositions over the fractal using a simple, self-constructed artificial single-layer recurrent neural network. By the time the neural network completes all its projections, millions of image overlays may have been generated, initially resulting in dark, opaque areas. In a third step, these overlays were thinned out using transparency rules, thereby reducing the image back to recognizable structures. The final appearance of the image cannot be predicted during this entire processing sequence, meaning that some of the generated images are unsuitable for display. For many images, these three steps must be repeated—using different parameter settings and overlay shapes (such as squares or triangles)—until a satisfactory result emerges. The original image containing the initial fractal is usually no longer recognizable at this stage.

Some of these image-editing effects can produce images with translucent overlays and blur effects.

The artificial neural network used for some images in the described second step consists of 6,000 × 6,000 (36 million) interconnected artificial neurons; this configuration allows the network to transform fractal results into predefined, simple linear or planar objects (such as circular areas). The network generates these objects for all neurons and overlays them within the image. Since full interconnection of all neurons is too computationally intensive for standard computers, the neurons are interconnected row by row. Even with this reduced connectivity, however, the network typically generates several million objects per image—once all relevant combinations have been determined—before the final image can be rendered. Due to the sheer number of objects making up the final image, the high density of graphic elements can create the appearance of planar shapes, even when simple linear objects are used; nevertheless, the original objects (such as circles) usually remain discernible in certain parts of the image.